Lexikon

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  • 3-Punkt-Sicherung
  • Airtime
  • Blocksystem
  • First Drop
  • Herzlinie
  • Induktionsbremse
  • Kettenlift
  • Lichtraumprofil
  • Lifthill
  • Reibräder
  • Safety-Chain-Dog
  • Trommellift
  • Vertikallift
  • Wasserachterbahn


  • 3-Punkt-Sicherung
    Die 3-Punkt Sicherung wurde mit Aufkommen der Sicherheitsrelevanz bei Fahrgeschäften zum Standard in der Achterbahnbauweise. Die Achsen der Züge klammert sich mit ihren Rollen sprichwörtlich an der Schiene fest. G-Kräfte in vertikaler und horizontaler Ebene können somit erst gefahren werden.

    Airtime
    Das Auftreten von Schwerelosigkeit. "Ejecting Airtime", d.h. starke negative G-Kräfte, die den Fahrgast ruckartig aus dem Sitz nach oben zieht. "Floating Airtime", bei der ein Bereich um -0,2 g erreicht wird. Hierbei werden die Fahrgäste sanft aus dem Sitz gehoben, schweben für vier bis fünf Sekunden zwischen Sitz und Bügel und sinken dann ebenso sanft wieder zurück.

    Blocksystem
    Blockbereiche kommen bei allen Fahrgeschäften vor. Jeder Bereich ist mit Lichtschranken an Ein- und Ausfahrt des Bereichs gesichert. Befindet sich ein Wagen oder Zug im Blockbereich, wird der folgende Wagen an der Weiterfahrt mittels Bremsen gehindert.

    First Drop
    Als First Drop wird der erste Sturz eines Achterbahnlayouts genannt.

    Herzlinie
    Die Herzlinie wurde von Werner Stengel konzipiert. Statt die Schiene um ihre Achse zu drehen, wird der Drehpunkt auf die Höher der Oberkörper der Passagiere transferiert. Dadurch kommt es bei einer Inversion oder Kurve zu einer geringeren seitlichen Bewegung der inneren Organe sowie dem Kopf. Dieses Prinzip ist bei Pegasus ebenfalls zur Verwendung gekommen. Allerdings wurde die Herzlinie nicht auf Höhe eines Erwachsenen sondern eines Kindes gelegt. Somit ist die Bahn für Kinder noch sanfter.

    Induktionsbremse
    Anhand eines Magnetfeldes das durch Dauermagneten an der Schiene vorhanden ist, werden in den Bremsschwerter, die sich unterhalb der Züge befinden, Wirbelströme induziert, die wiederum ein entgegengesetztes Magnetfeld erzeugen. Je schneller ein Zug in diese Bremsvorrichtung einfährt, desto grösser wird die Bremskraft. Mit abnehmender Geschwindigkeit verringert sich die Bremswirkung. Diese Prinzip kommt bei Pegasus, Silverstar und Atlantica zum Einsatz.

    Kettenlift
    Ein Kettenlift besitzt an seinem Anstieg eine andauernd sich bewegende Kette. Unterhalb eines Zuges befindet sich ein Haken, der bei ?berfahren der Kette dann den Zug einhakt. Kommt der Zug auf dem Lifthill an, löst sich der Zug von der Kette und fährt dank der Gravitationskraft den Berg hinunter.

    Lichtraumprofil
    Der Lichte Raum einer Achterbahn bestimmt den Radius um die Schiene, der bei der Durchfahrt von Thematisierung und restlichen Stützen freigehalten werden muss. Mittels einer Schablone wird dieser Lichtraum bei Errichtung einer Bahn nochmals abgemessen. Trotz der Lichtraum-?berprüfung ist das Hinausstrecken von Armen und Beinen aus einer Bahn dennoch untersagt.

    Lifthill
    Der klassische Anstieg einer Achterbahn, der dank Kabel-, Ketten- oder Reibradlift überwunden wird um den Zug auf eine bestimmte Höhe zu bringen.

    Reibräder
    Reibräder befinden sich entweder auf einem ansteigenden Stück der Schiene oder im langsam durchfahrenen Teil wie nach der Bremse oder in der Station. Dank eines Schwertes unterhalb eines Zuges werden die Achterbahnzüge bewegt.

    Safety-Chain-Dog
    Der Safety Chain Dog verhindert, dass ein Achterbahnzug beim Reissen der Kette den Lift hinunterschiesst. Auf dem Liftsegment befindet sich ähnlich wie bei einer Zahnradbahn eine gezackte Schiene. Während der Zug nach oben fährt hakt sich der Zug dann immer von Zahn zu Zahn ein und sperrt somit den Weg nach unten ab. Sollte nun die Kette reissen wird der Zug von dieser Sicherheitseinrichtung gehalten. Dies gibt es bei allen Achterbahnen mit einem Ketten- oder Trommellift.

    Trommellift
    Das Prinzip des Trommellifts ähnelt dem des Kettenlifts, ist aber Platzsparender und seltener anzutreffen. Zunächst steht der Achterbahnzug im Abschnitt vor der Rotierenden Trommel. Richtig synchronisiert wird er dank Reibradantrieb in den Trommellift geschoben. Dank eines Auslegers an der Seite eines Wagens wird der Zug weiterbewegt. Die spiralförmige Schiene sorgt nun dafür, dass der Zug sich so in die Höhe schraubt. Der Trommellift kommt bei den Anlagen Euromir und Eurosat im Europa-Park zum Einsatz.

    Vertikallift
    Ein Vertikallift ähnelt im Prinzip dem eines klassischen Aufzugs. In jeder der zwei Kabinen befinden sich Schienensegmente und Reibräder. Der Zug fährt in die Kabine ein und arretiert sich. Dann fährt die Kabine nach oben, neigt sich leicht zur seite um auf der Gegenseite der anderen Kabine, die auf dem Weg nach unten ist,Platz zu lassen. Oben angekommen, wird der Zug mittels der Reibräder wieder aus der Kabine befördert.

    Wasserachterbahn
    Eine Wasserachterbahn ist die Kombination aus Wasserfahrt und Achterbahnteilen. Diese Bahnen unterscheiden sich von Spillwater oder Splashs indem sie verwundene Schienen mit Querneigung der Wagen besitzen.