Festival in Blau und Wei? - Griechisches Dorf

Griechisches Dorf im Europa Park/90 neue Arbeitsplätze entstehen für die neue Saison

RUST. Der Themenbereich Griechenland im Europa-Park ist nahezu komplett. Nach fünfmonatiger Bauzeit wurde im griechischen Dorf am Mittwochabend Richtfest gefeiert.

Pünktlich zum Ereignis wollte Göttervater Zeus wohl persönlich Grü?e übermitteln und lie? ein Gewitter aufziehen. Der Stimmung tat dies keinen Abbruch. Das griechische Dorf ist nach Kassandra und dem Tempel sowie der Poseidon-Achterbahn der dritte Bauabschnitt des Themenbereichs, in den 40 Millionen Mark investiert wurden. 

Die Farben blau und wei? verbreiten die Landes typische Atmosphäre eines am Meer gelegenen Fischerdorfs. An den Kai schlagen die "Meereswellen" des Sees der Poseidon-Achterbahn, dahinter steht das Restaurant Mykonos, in dem hellenische Spezialitäten serviert werden und griechische Unterhaltung geboten wird. Souvenirshops runden das Angebot ab. Auch die Bepflanzung ist mediterran angelegt.

Am 7. April wird der Europa-Park seine Tore für die 26. Saison öffnen. Mittlerweile sind in der Saison rund 2100 Mitarbeiter beschäftigt, 350 davon sind ganzjährig angestellt.

Die Quote der Stammarbeitskräfte, die jedes Jahr wieder kommen, liegt nach Park-Angaben bei 75 Prozent, viele davon aus Frankreich. Dies unterstreiche die Attraktivität der Jobs, immerhin müsse man mit einer 35-Stundenwoche im Nachbarland konkurrieren. Der Park ist damit der grö?te Arbeitgeber in der Region. Neue Arbeitsplätze sind auch im griechischen Themenbereich entstanden, ebenso in der Verwaltung und in anderen Bereichen. Rund 90 neue Arbeitsplätze sowie zahlreiche neue Ausbildungsstellen vermeldet der Park für diese Saison. In der Region profitieren 6000 Arbeitsplätze direkt und indirekt vom Park.

?brigens: Die neue Autobahnausfahrt wird wohl den Namen "Europa-Park" und nicht "Ringsheim" tragen, wie dies Bürgermeister Heinrich Dixa nur zu gerne hätte. Dies teilte gestern der Sprecher des Regierungspräsidiums, Albert Schelb, in einem Beitrag von Radio OHR mit. Die Ausfahrt werde schlie?lich wegen des Parks gebaut, und der überwiegende Teil der Verkehrsteilnehmer nutze sie zum Besuch des Parks, so die Begründung Schelbs.

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