Europa-Park lässt es jetzt schneien

Wei?e Pracht für ein vorweihnachtliches Ambiente/Winteröffnung stö?t auf gro?e Resonanz

RUST. Wenn es der weihnachtlichen Stimmung dient, lässt es der Europa-Park auch mal schneien. Und wenn sich die Wetterfrösche nicht geirrt haben, müsste heute der russische Themenbereich mit wei?er Pracht überzogen sein.

Denn die Meteorologen hatten für die vergangene Nacht Temperaturen von minus zwei Grad prophezeit, kalt genug, um die Schneemaschine anwerfen zu können. Die spuckt nämlich nur Flocken, wenn es nicht wärmer als ein Grad ist, und bis fünf Grad plus bleibt der Kunstschnee auch liegen. Eine Schneeballschlacht wäre zumindest heute Vormittag drin. 30 bis 40 Zentimeter Auflage waren geplant.

Doch die Winteröffnung seit dem 1. Dezember läuft nach Aussage von Pressesprecherin Christine Wenz auch so "sehr gut". 10 000 Besucher zählte man am vergangenen Wochenende, als der Park seine Pforten zum ersten Mal um diese Jahreszeit öffnete. Unter der Woche sei wie erwartet zwar nicht die Hölle los, aber das Angebot werde sich sicher noch rumsprechen, ist sich Wenz sicher. Vor allem auch ältere Besucher nutzen die Gelegenheit, sich auf dem Weihnachtsmarkt umzuschauen, sagt sie. Und das Einzugsgebiet, aus dem die Gäste kommen, sei grö?er als erwartet.

Geöffnet haben derzeit Attraktionen wie die Euro-Mir, der Alpenexpress, Eurosat und dergleichen. Spezielle Shows runden neben dem Weihnachtsmarkt das Programm ab. Und täglich um 15.30 Uhr zieht die Weihnachtsparade durch den Park.

© 2001 Badische Zeitung