Mack setzt auf Konsens bei Europa-Park-Erweiterung

RUST. Das "Projekt Zukunft" ist für Europa-Park-Geschäftsführer Roland Mack ein zwingendes Anliegen. Doch gegen eine gro?zügige Erweiterung des Freizeitparks stehen Einwände aus Freiburg und dem Raum Breisgau- Hochschwarzwald. Dort sieht man die Ausweisung eines "regional bedeutsamen Schwerpunkts für Tourismus und Freizeit" entlang der neuen Umgehungsstra?e zwischen Rust und der Rheintal-Autobahn mit Argwohn. Nun kündigte Mack ein Gutachten an, das die "unberechtigten ?ngste" widerlegen werde: 50 Prozent der Mehrtages-Besucher des Europa-Parks reisten auch nach Freiburg und in den Schwarzwald und würden dort sogar übernachten. Der Europa-Park brauche langfristig Flächen für die Erweiterung, und diese komme der Region insgesamt zugute. Auf dem Weg zur Ausweisung dieser Flächen setzt Mack auf den Konsens mit dem Regionalverband.

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