Europa im Schnelldurchgang erlebt

40 vom 11. September 2001 betroffene Kinder aus New York besuchten den Europa Park

RUST (BZ). Helle Begeisterung herrschte unter den 40 Kids aus New York und den Jugendlichen aus ihren deutschen Gastfamilien, die auf Einladung von Roland Mack den Europa-Park im Rahmen der Aktion "The Bridge New York - Berlin" besuchten. Das Projekt ist eine Initiative, die sich an Schüler wendet, die besonders von den Terroranschlägen am 11. September 2001 in New York betroffen waren. An Ostern 2004 wird nochmals eine Gruppe von bis zu 400 Gästen aus New York nach Deutschland reisen.

Der Europa-Park wurde an zwei Tagen Juli zu einer Begegnungsstätte für Jugendliche aus den USA und Deutschland. Mit der Einladung der amerikanischen Schüler sowie der deutschen Gastfamilien wurde erneut unter Beweis gestellt, dass der Europarat Roland Mack die Auszeichnung "Sonderbotschafter des Europarates für Familien" mit gutem Grund verliehen hat.

Für Roland Mack war es keine Frage: "Wir unterstützen diese Aktion mit gro?er ?berzeugung. Die Begegnung und die Freundschaft junger Menschen sind das beste Mittel für das gegenseitige Verstehen. So entsteht Toleranz auf geradezu spielerische Weise".

Ganz nebenbei erhielten die jungen New Yorker im Schnelldurchgang einen ?berblick über die Kulturen und Eigenheiten der europäischen Länder. Zahlreiche deutsche Unternehmen wie die EnBW in Karlsruhe unterstützen die Aktion, die jungen Menschen aus New York einen Aufenthalt in Deutschland ermöglicht. Für Spa? und jede Menge Action war in Deutschlands grö?tem Freizeitpark auf jeden Fall gesorgt: auf dem Programm stand u.a. eine aufregende Fahrt der Wasserachterbahn "Poseidon" im griechischen Themenbereich und ein Besuch im "Universum der Energie".

Weitere Schwerpunkte während des Aufenthaltes in Deutschland, der heute zu Ende geht, waren der Besuch der Bundeshauptstadt und der Empfang bei Bundeskanzler Gerhard Schröder in Berlin.

© 2003 Badische Zeitung