Neubau Gärtnerei 2010 - 07.04.2010

Pünktlich zum ersten warmen Frühlingstag seit Saisonbeginn im Europa-Park wurde am 06. April 2010 auch das neu errichtete Gärntnereigelände am Westrand des Parkgeländes der ?ffentlichkeit vorgestellt. Von wärmenden Sonnenstrahlen begleitet konnte also die neue Gärtnerei mit Palmenhaus und Zitronenhalle, sowie das Verwaltungsgebäude mit Mitarbeiterräumen und Floristik-Showroom besichtigt werden.

Zunächst aber wurden die Vertreter von Presse und Medien von Herrn Roland Mack begrü?t. Er ging in seinen Ausführungen weit zurück zu den Ursprüngen des heutigen Parks, die bis ins Jahr 1492 zurückreichen, als ein Park um das damals errichtete Schloss angelegt wurde. Bis heute stehen dort noch die uralten Mammutbäume und Sumpfzypressen. Seit jeher werden den Grünanlagen im Park schon gro?e Bedeutung beigemessen, was nun letztlich bis zum Ausbau und Errichtung der neuen Gärtnerei reicht.

Volker Klaiber, verantwortlich für die Unternehmenskommunikation richtete als Nächster das Wort an die Gäste. Er stellte die Gärtnerei in Zahlen vor und gab somit einen interessanten Einblick in das Ausma? dieser Entwicklung des Europa-Park.

Erweiterung im ?berblick:
► 3 neue Gewächshäuser mit einer Fläche von über 1.000 qm, zusammen mit anderen bereits bestehenden Häusern steht so eine Fläche von über 2.300 qm zur Verfügung.
► Das Verwaltungsgebäude mit Büros, Mitarbeiterräumen, Maschinenhalle, Lager und Floristik-Showroom hat eine zusätzliche Fläche von 930 qm.
► In Spitzenzeiten z. B. zum Saisonbeginn wenn 80.000 Pflanzen in den Park integriert werden müssen oder zu Halloween, wo es 150 Tonnen Kürbisse zu arrangieren gilt, kümmern sich bis zu 120 Mitarbeiter um die Pflanzenwelt im Park, davon 29 Vollzeitkräfte.

Der Leiter der Gärtnerei, Gärtnermeister Jürgen Sedler erklärte vor und während des Rundgangs die Arbeitsziele von sich und seinem Team, nämlich innerhalb der einzelnen Themenbereiche des Parks die Botanik der jeweiligen Länder möglichst originalgetreu wiederzugeben. So muss in den Gewächshäusern sowohl für einen mediterranen Oliven- oder Zitronenbaum als auch für einen Latschenkiefer des Schweizer Hochgebirges ideale Wachstumsbedingungen geschaffen werden. Gerade für die vielen südlich angehauchten Pflanzenarten wurde deshalb der Einbau einer Fu?bodenheizung zur Vermeidung von schädlichem Bodenfrost notwendig.

Was man sich unter einem Floristik-Showroom vorstellen kann, wurde den Gästen gegen Ende der Führung klar. Hier werden von Floristinnen u. a. Blumengestecke, -sträu?e und ?schmuck für sämtliche Gastronomie- und Hotelbetriebe des Parks sowie Veranstaltungen des Bereiches Confertainment her- und auch ausgestellt. Kunden können dort dann z. B. ihre Blumenschmuckwünsche bei Veranstaltungen aussuchen und besprechen.

Nach dem Einblick in dieses Arbeitsfeld sieht man den Park nun wieder mit einem weiteren, anderen Auge. Betrachtet man den ganzen Arbeitsaufwand, der im Mosaiksteinchen "Gärtnerei" und der damit verbundenen Arbeitsgebiete im Park selbst herrscht, wird einmal mehr deutlich, dass der Eintrittspreis für den Europa-Park sein Geld wert ist!

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